ÖSTERREICHISCHER FOXTERRIER-KLUB

 

Das Ursprungsland des Drahthaar-Foxterriers ist Großbritannien. Er ist aktiv und lebhaft, freundlich aufgeschlossen und furchtlos. Er steht bei kurzem Rücken über viel Boden. Langer schmaler Kopf, kleine dunkle Augen mit lebhaftem Ausdruck. Kleine V-förmige Ohren, nach vorn gekippt und anliegend getragen. Langer Hals, Kurzer fester Rücken, hoch angesetzte, aufrecht getragene Rute. Schmale Front, tiefe Brust, muskulöse und gut gewinkelte Hinterhand. Freies und raumgreifendes Gangwerk. Farbe vorherrschend weiß, mit schwarzen und/oder lohfarbenen Abzeichen. Größe/Gewicht bei Rüden ca. 39 cm/8.5 kg, Hündinnen etwas kleiner und leichter.

 

 

Textfeld: Rassestandard
Foxterrier
Kurzfassung

FCI-Standard Nr.12

  Siehe Downloads

 

     

FCI-Standard Nr. 169

Siehe Downloads

 

Haarkleid gerade, flach anliegend, hart, dicht und füllig.

Haarkleid dicht, sehr drahtig, mit weicher Unterwolle

 

Textfeld: Verwendung

Dem Ursprung nach ist der Foxterrier ein „Fuchs-Erdhund“, der den Fuchs aus seinem Bau „sprengt“.

 

Heute gilt er als vielseitiger kleiner Jagdgebrauchshund, der vor allem wegen seines unermüdlichen Arbeitseifers und seiner Führigkeit vom Jäger geschätzt wird. Neben der Baujagd wird der Foxterrier auch bei Stöber– und Drückjagden, zum Apportieren, bei Nachsuchen und bei der Wasserarbeit eingesetzt.

 

Sein ansprechendes Erscheinungsbild und angenehmer Charakter haben ihm weite Verbreitung als Haus– und Begleithund eingebracht. Der beliebte Familienhund ist der beste Spielkamerad für Kinder und ein treuer Freund für die Familie und ältere Menschen.

 

Der Foxterrier eignet sich hervorragend für den Breitensport und kann auch zum Rettungs– und Therapiehund ausgebildet werden. Seit einiger Zeit wird auch er auch für „Agility“, einem Geschicklichkeitssport verwendet, wo Führer und Hund mit Gesundheit und Fitness belohnt werden.

 

Textfeld:  Pflege

Die Besonderheit des Foxterriers liegt in seiner Behaarung, die von Natur aus hart und schmutzabweisend ist. Dies macht ihn zu einem pflegeleichten Hund, bei dem jegliches Baden nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich ist, weil es die natürliche Schutzschicht des Haares zerstört.

 

Sowohl der Drahthaar als auch der Glatthaar wechselt im Frühjahr das Haar. Während der Glatthaar den Haarwechsel alleine vollzieht, muss der Drahthaar artgerecht getrimmt werden, damit seine drahtige Haartextur und die charakteristische Zeichnung mit den leuchtenden Farben erhalten bleiben. Beim Trimmen werden die „reifen“ Haare ausgezupft. Der Drahthaar darf niemals geschoren werden, weil dabei nur der farbige und schmutzabweisende Teil des Haares abgeschnitten wird und der farblose und weiche zurückbleibt, der ihn schmutzig und ungepflegt erscheinen lässt. Damit beginnt der Teufelskreis von ständigem Baden und Scheren des ursprünglich natürlichen und pflegeleichten Drahthaars.

                                           Kaum zu glauben, derselbe Foxterrier

 

                                       getrimmt                               geschoren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Trimmen des Drahthaar-Foxterriers ist keine Hexerei, es lässt sich am eigenen Hund erlernen, und man kann dabei keine dauernden Schäden anrichten. Die Regel lautet: kein Haar abschneiden! Mit scharfen Instrumenten, die das Haar abschneiden, kann man nicht trimmen. Das Trimmen mit einem scharfen Trimmmesser hat dieselbe Wirkung wie das Scheren mit einer Maschine.

Es ist also völlig egal, ob man mit Daumen und Zeigefinger, mit Hilfe eines stumpfen Messers trimmt, entscheidend ist, dass das reife, tote Deckhaar herausgezupft und nicht abgeschnitten wird.

 

Wer nicht selbst trimmen möchte, wendet sich am besten an den Züchter seines Hundes oder an den Klub, wo ihm Spezialisten genannt werden, die den Hund fachgerecht behandeln.

Glatthaar

Drahthaar

Rassestandard Pflege