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ÖSTERREICHISCHER FOXTERRIER-KLUB |
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Ein Welpe kommt ins Haus ... |
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… und alle sind begeistert von dem neuen süßen Hundekind. Es wird geliebt und verwöhnt und es darf alles, es ist ja noch ein Baby. Das ist auf Dauer ein fataler Irrtum. Wer seinen neuen Hund wirklich liebt, wird ihn von Anfang an erziehen. Hunde sind sehr intelligent, speziell als Welpen sehr aufnahmefähig und ordnen sich gerne ihrem Herrn unter.
Das Wichtigste, um dem Hund klar zu machen, was er tun soll, ist das Lob und eventuell eine Leckerli als Belohnung. Ein scharfes „Nein“ oder „Pfui“ sagt ihm, das war jetzt falsch. Schläge sind abzulehnen, sie verschrecken den Hund nur. Ganz wichtig ist, dass das Lob oder das Pfui sofort erfolgen, ein paar Minuten später ist es nutzlos, weil der Hund dann Lob oder Tadel mit etwas anderem verbindet.
Das Training zur Stubenreinheit ist meistens das erste, das Klein-Foxi lernen muss. Da heißt es den Kleinen gut zu beobachten. Wenn er gefressen hat, muss er hinaus; wenn er intensiv gespielt hat und dann mit der Nase herumsucht, wenn er ein längeres Nickerchen gemacht hat, muss er hinaus. Bitte sperren Sie ihn nicht stundenlang ein, dann geht es natürlich in die Hose. Wenn das Lackerl am Teppich passiert und sie erwischen den kleinen Kerl wirklich dabei, dann, sie oben, ein scharfes Pfui und den Hund hinausbringen, wo er darf. Ist das Lackerl passiert, ohne dass Sie es bemerkt haben, putzen Sie es weg und vergessen Sie es. Er würde später nicht mehr verstehen, warum er getadelt wird. Wenn er sein Geschäft draußen verrichtet, dann wirkt ein großes Lob Wunder.
Das nächste, das unser Foxi lernen muss, ist das „Herkommen“. Am besten beginnt man damit in einem sicheren Gebiet - eingezäunter Garten oder Hundezone und möglichst ohne sonstige Ablenkungen. Der Hund darf ein Stück laufen, dann hockt man sich am besten hin, klopft mit den Händen leicht auf die Schenkel (Spielaufforderung) und lockt ihn mit hoher Stimme. Wenn er kommt, wird er sehr gelobt! Leckerbissen verstärken das Lob noch. Natürlich kommt es vor, dass Hunde zur „Schwerhörigkeit“ neigen und nicht gleich kommen. Trotzdem — auch wenn Sie innerlich bereits kochen — wenn er kommt, ist er brav!
Ein weiteres Kapitel sind die kleinen, aber lästigen Unarten. Sie gehören von Anfang an konsequent abgewöhnt, sonst bleiben sie ein ganzes Leben. Wenn der Hund beim Tisch keine Leckerbissen bekommt, wird er auch nicht betteln. Er versteht allerdings nicht, dass er zu Hause darf und im Restaurant nicht. Also bitte konsequent bleiben. Aufreiten auf den Füßen bedeutet in der Hundesprache „ich möchte dich unterdrücken“. Das lassen wir uns nicht gefallen und nehmen den Hund an der Haut am Genick und setzen ihn mit einem „Pfui“ daneben. Anspringen ist eine freundliche Begrüßungsgeste, mit schmutzigen Pfoten aber sehr lästig. Heben Sie das Knie damit der Hund nicht hochkommt und dazu das übliche „Pfui“. Diese Übung braucht Zeit, aber irgendwann funktioniert es.
In ein paar Wochen ist es dann Zeit für die Welpenschule, wo spielerisch weitergelernt wird!
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Hundeausbildung |
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Der Österreichische Kynologenverband und seine angeschlossenen Verbandskörperschaften verfügen über ein breitgefächertes Kursangebot.
Welpenkurs: „Im Kindergarten für Hunde“ werden Inhalte zur Vertiefung der Beziehung zwischen Mensch und Hund und der Junghunde untereinander spielerisch vermittelt.
Begleithundeausbildung: In den drei Begleithundekursen (BgH-A, BgH-1, BgH-2) lernt der Hund elementaren Gehorsam und wird zum wohlerzogenen und verlässlichen Partner.
Gehorsamsausbildung (Obedience): Die drei Stufen (GH-1, GH-2, GH-3) dieser Unterordnungskurse stellen die elitäre Gehorsamsausbildung dar.
Fährtenhundeausbildung: In den drei Ausbildungsstufen (FH-1, FH-2, FH-3) wird der Geruchssinn des Hundes trainiert, wobei Einfühlungsvermögen und Vertrauen in den Hund essentiell sind.
Schutzhundeausbildung: Die Ausbildung umfasst drei Kurse (SchH-1, SchH2-, SchH3) und bildet Ihren „Partner mit der kalten Schnauze“ zum Beschützer aus. Bei dieser Ausbildungsform sind die Bereiche Schutz, Fährte und Unterordnung gleichwertig.
Rettungshundeausbildung: Eine sehr anspruchsvolle Ausbildungsmöglichkeit für alle wetterfesten Hunde und Hundeführer, in der der beste Freund des Menschen seine Fähigkeit, Leben retten zu können, unter Beweis stellt.
Bei Fragen zu Hundesport und Hundeausbildung helfen Ihnen gerne die Hundesport– Ausbildungs–Vereine weiter. Unter „Links“ sind einige Adressen zu finden. Möglichkeiten zur Hundeausbildung und zur Ausübung finden Sie auf den Ausbildungsplätzen in ganz Österreich. |